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Die Schlacht von Gaugamela – 331 v. Chr.

Am 1. Oktober 331 v. Chr. kam es zwischen Alexander dem Großen und dem persischen König Dareios III. zur Schlacht von Gaugamela. Sie war einer der entscheidenden Schlachten des Alexanderzuges und leitete das Ende des persischen Reiches ein. Alexanders Streitkräfte waren zahlenmäßig weit unterlegen. Jedoch verfügte sie über mehr Erfahrung und die bessere Organisationsstruktur. Das Heer des Dareios III. war aus dem ganzen Reich zusammengezogen wurden. Es war stark ethisch gemischt und zum größten Teil nicht ausgebildet. Ein großer Teil dieses gigantischen Heeres wurde während der Schlacht nicht eingesetzt, war jedoch an der Massenpanik am Ende der Schlacht beteiligt.

Im Laufe dieser Schlacht wurde das Zentrum des persischen Kampfverbandes schutzlos und Alexander nutzte diese Chance, um einen direkten Angriff auf Dareios zu beginnen. Als Dareios diese Gefahr erkannte, flüchtete er und nahm damit den Zusammenbuch des Zentrums seiner Streitkräfte in Kauf. Die Truppen von Alexander konnten das Basislager der Perser einnehmen und verfolgten den König vergeblich.

Durch seine Flucht in dieser entscheidenden Schlacht, verlor Dareios III. in den Augen vieler Anhänger seine Legitimität. Somit war der Untergang des persischen Reiches eingeleitet.

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