Afrodeutsche in NS-Filmen

Während der Zeit des Nationalsozialismus lebte auch eine Gruppe von Afrodeutschen innerhalb der Grenzen des deutschen Reiches. Einer von ihnen war Theodor Michael, der in dieser Zeit als Page und Schauspieler arbeitete und in ständiger Angst vor Verfolgung lebte. Durch die geringe Sichtbarkeit der Afrodeutschen waren sie zwar alltäglichen Repressalien ausgesetzt, konnten jedoch oftmals der Verfolgung entkommen.

Theodor Michael konnte sich retten, weil er mit vielen anderen Komparsen beim Film arbeitete und an Produktionen mitwirkte, die Goebbels selbst in Auftrag gegeben hat. Dennoch war das alltägliche Leben von Angst geprägt.Beim Film wurden die Ausgegrenzten gebraucht. In einem neuen Buch, das im November 2013 erscheint, beschreibt Michael seine Erlebnisse im Nationalsozialismus. Darüberhinaus hat er sich auch vor und nach dieser dunklen Epoche oft nicht als Teil dieser Gesellschaft gefühlt. Nur Deutscher war er immer.

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