Mittelsteinzeit – Mesolithikum

Das Mesolithikum liegt zwischen der Altsteinzeit und dem Neolithikum – der Jungsteinzeit. Es wird nicht klar definiert, sondern beschreibt die Zeit in der die meisten Kulturen schon aus der Altsteinzeit heraus waren, aber dennoch nicht in der Jungsteinzeit angekommen sind. Diese Übergangszeit kann in manchen Teilen der Welt sehr kurz sein, in anderen wieder länger. Das hat seine Ursache darin, dass die Jungsteinzeit nicht in allen Teilen der Erde gleichzeitig begann. Die Altsteinzeit endete um 8.000 Jahre vor Christus und die Jungsteinzeit begann im fruchtbaren Halbmond um 6.000 Jahre vor Christus, jedoch in Mitteleuropa erst um 4.500 Jahre vor Christus. In dieser Epoche setzte sich die klimatische Entwicklung, die am Ende der Altsteinzeit begann fort und es entwickelten sich auch kleinere Steingeräte aus Feuersteinen. Es wurden zudem schon recht komplexe Werkzeuge gefunden, so zum Beispiel Sägen. Immer mehr Menschen gaben das Nomadenleben auf und wurden sesshaft. So entstanden auch die ersten großen Siedlungen. Seit es die ersten Kulturen gab differenzierten sich diese immer weiter, während diese Entwicklung nun beschleunigt wurde und der erste Abschnitt der Neolithisierung begann. Kam es vereinzelnd zu Pflanzenanbau und Tierhaltung, die prägend für die Jungsteinzeit sein sollten.